Was können wir tun, um uns vor dem Virus zu schützen? Wir können unser Immunsystem schützen, mit möglichst natürlichen Mitteln. Dazu gehört auch unnötigen Stress vermeiden, genügend Schlafen und eine ausgewogene vitaminreiche Kost.

Weiter möchte ich Ihnen noch ein paar wichtige Hinweise zur Vermeidung einer Ansteckung mit dem Coronavirus geben.
Dass man sich mindestens 20 Sekunden die Hände waschen soll, ist nun hinlänglich bekannt, aber vielleicht fällt es Ihnen ja leichter sich daran zu halten, wenn Sie wissen warum. Warum funktioniert Seife bei den meisten Viren so gut? Bei einem Virus handelt es sich um ein selbstorganisiertes Nanopartikel, bei dem das schwächste Glied die Lipiddoppelschicht (Fettdoppelschicht) ist. Die Seife löst die Fettmembran auf und das Virus, also auch der aktuelle SARS-CoV-2, der Coronavirus zerfällt wie ein Kartenhaus und wird inaktiv. Wenn man sich das beim Händewaschen vorstellt, motiviert das vielleicht die 20 Sekunden durchzuhalten.
Alkoholtücher sind gut, wenn Seife unpraktisch ist. Ansonsten haben Desinfektionsmittel oder -flüssigkeiten ähnliche Wirkungen wie Seife, Seife ist aber besser. Zur Händedesinfektion sollen auch Ethanol-basierte Mittel mit einem Gehalt ab 62 Prozent Ethanol wirksam sein. Auch Alkohol-basierte Händedesinfektionsmittel auf Propanol-Basis mit der Deklarierung „begrenzt viruzid“ sollen funktionieren.

Was kann man noch zur Prophylaxe tun? Die Einnahme von Vitamin C, D3, Selen und Zink sorgen für ein gestärktes Immunsystem, was natürlich wichtig ist, damit der Virus besser abgewehrt werden kann. Gerade zum Ende des Winters sind oft unsere Energiereserven aufgebraucht, was uns anfälliger macht.

Auf dem Gebiet der Pflanzenheilkunde gibt es einige Heilpflanzen, die antivirale Eigenschaften haben, indem sie Viren am Einnisten auf der Schleimhaut hindern können. Dies ist noch kein Garant, dass sie auch vor einer Infektion mit dem Coronavirus helfen, im Zellversuch zeigten sie aber antivirale Eigenschaften, und sie stärken die Abwehrfunktionen des Körpers:

  • die Zistroste auch Cistus incanus hat breite antivirale Eigenschaften besonders auf die Atemwege bezogen, sowie antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen. Ich empfehle die Einnahme als Tee: für 1 Liter Wasser 2 Eßlöffel, 7-10 Minuten ziehen lassen.
  • Ingwer, wärmt von innen, fördert die Durchblutung, wirkt entzündungshemmend und antioxidativ und stärkt damit das Immunsystem. Am Besten wirkt der frische Ingwer; Anwendung siehe vorhergehender Beitrag im Blog.
  • Propolis, der Kittharz aus den Bienenstöcken zur Aktivierung des Immunsystems bei viralen und bakteriellen Infekten der Atemwege. Hier empfehle ich die Propolistinktur oder als Tropfen.
  • Kapuzinerkresse und Meerettich, darin enthalten sind Senfölglykoside und Flavonoide, die antibakteriell, antiviral (nur die Kapuzinerkresse) und antioxidativ wirken, somit wird das Immunssystem gestärkt. Es gibt Präparate in Kapsel- oder Tablettenform.
  • Salbei hat antiseptische Kräfte, die gegen Bakterien, Viren und Pilze helfen. Besonders gut hilft er u.a. bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhäute. Man kann ihn als Tee, als Extrakt oder Presssaft einnehmen.
  • Thymian besitzt antivirale, antibakterielle sowie entzündungshemmende Eigenschaften. Besonders geeignet ist die Pflanze für Entzündungen im Mund- und Rachenbereich sowie bei Katarrhen der oberen Luftwege, sowie Bronchitis. Es gibt zahlreiche Darreichungsmöglichkeiten: Tee, Extrakt, Hustensaft, Tabletten, Kapseln

 

Wie immer sollten Sie auch bei diesen angegeben Empfehlungen die angegeben Mengen nicht überschreiten.

 

Außerdem empfehle ich homöopathische Mittel, die nach individuellen Symptomen ausgesucht werden. Sie können dazu beitragen ihr Immunsystem nachhaltig zu stärken und sind hilfreich bei Infekten. Dazu berate ich Sie gerne bei Bedarf.